Förderverein des Stadtmuseums Wadern

mit neuer Spitze und voller Tatendrang


Nach vierjähriger Amtszeit wählten die Mitglieder des Fördervereins des Stadt-museums Wadern einen neuen Vorstand.


Da der bisherige erste Vorsitzende des Vereins, der ehemalige Leiter des Hochwald-Gymnasiums in Wadern Wolfgang Wagner, aus persönlichen Gründen nicht mehr für eine weitere Amtszeit antrat, benötigte der Verein einen neuen ersten Vorsitzenden, der die vielfältigen Aufgaben mit ebenso viel Engagement und Vorwissen übernehmen könnte.

Bernd Schröder, seit 17 Jahren Vorsitzender des Vereins Konzerte in der Kleinen Residenz Wadern e.V. und versierter Kenner der Waderner Geschichte und Kulturszene, fand sich zur Übernahme dieser Aufgabe bereit.

Die weiteren Vorstandsmitglieder sind erneut Bernd Lindenmayer als zweiter Vorsitzender, Jan Backes als Schatzmeister, Museumleiterin Christina Pluschke als Schriftführerin sowie Bürgermeister Jochen Kuttler, Friedrich Ebert, Petra Lauk und Dieter Reichert als Beisitzer. Als neuen Beisitzer freuen sich die Vorstandsmitglieder mit Fredi Dewald den ehemaligen Bürgermeister der Stadt Wadern begrüßen zu dürfen, der sich seinerzeit stark für die Erhaltung und die Weiterentwicklung des Museums eingesetzt hatte.


In dieser neuen Zusammensetzung macht sich der Vorstand sogleich an das nächste Projekt: die dringend notwendige Restaurierung der beiden Ölporträts des Grafen Joseph Anton von Oettingen-Sötern und seiner ersten Gemahlin Christiane von Schwarzburg-Sondershausen. Die beiden Gemälde wurden 1760 angefertigt und sind als in Wadern einzige zeitgenössische Abbilder des rührigen Grafenpaars ein besonderes  Highlight der Ausstellung. Auch in der heutigen Stadt Wadern finden sich zahlreiche Spuren der Grafenzeit, etwa barocke Bauten wie Schloss Dagstuhl oder das „Oettinger Schlösschen“, aber auch die noch immer lebendige Markttradition, die der Graf vor mehr als 250 Jahren begründete.